Auf dieser Seite finden Sie ein paar rudimentäre Angaben zur Programmiersprache
PHP ("PHP: Hypertext Preprocessor").
Ich verrate einige Tricks und Kniffe, damit die Dateien
problemlos lokal bearbeitet und betrachtet werden können.
Am Schluss dieser Seite finden Sie Links zu weiteren Informationen
und Tutorials zu PHP.
Diese Seite soll die Grundlage sein für das Verständnis des Anwendungsbeispiels. Dort geht es darum, wie man mit PHP ein LINK-Tag in den HEAD-Bereich einer HTML-Seite schreiben kann, um eine externe CSS-Datei einzubinden.
Weitere Seiten zu PHP:
Probleme bei lokaler Bearbeitung und Betrachtung von PHP-Dateien.
Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten,
PHP-Befehle in HTML zu integrieren
PHP-Dateien sind im Grunde genommen ganz normale HTML-Dateien, die an beliebigen
Stellen ein oder mehrere PHP-Element(e) enthalten. PHP wird auf dem Webserver
interpretiert (falls dieser entsprechend eingerichtet ist).
Der Browser des Users kriegt nur den Output (das Resultat des PHP-Skripts) zu
sehen, und das ist im Normalfall ganz normales HTML (oder auch JavaScript, wenn
man Freude hat :-).
Die Datei ist auf dem Webserver gespeichert ("statischer Quelltext"). Sobald ein Browser die Datei anfordert, wird die Datei durch den Webserver interpretiert, und das Resultat davon (ich nenne es "dynamisch erzeugter Quelltext") wird an den Browser geschickt. Dieser wertet das Resultat aus und zeigt es an.
| "Statischer" Quelltext der Datei auf dem Server | "Dynamisch erzeugter" Quelltext, den der Server an den Browser schickt | Resultat: Browser-Anzeige |
|---|---|---|
... |
... |
... Normaltext Fett ... |
Wichtige Unterschiede zu JavaScript:
Eine PHP-Datei ist eine ganz normale HTML-Datei mit allen nötigen Strukturen
(HEAD, TITLE, BODY etc.). An einer beliebigen Stelle innerhalb
der Datei können PHP-Befehle stehen.
Damit eine Datei vom Webserver als PHP-Datei erkannt wird, muss sie normalerweise die Endigung .php haben, also z.B. dateiname.php
Damit der Webserver auch .html-Dateien (z.B dateiname.html) auf PHP hin verarbeitet
("parst"), muss man einfach die folgende Zeile in die Datei .htaccess
schreiben:
AddType application/x-httpd-php .html
(N.B. SSI in .html-Seiten werden dann nicht mehr ausgeführt,
auch wenn der XBitHack aktiv ist. Es ist nicht möglich, SSI und PHP in
einer Seite zu kombinieren.)
Der PHP-Code kann theoretisch auf verschiedene Weise in HTML integriert werden:
| Schreibweise | Bemerkungen |
|---|---|
<script language="php"> |
Dies ist die unproblematischste
Schreibweise. Läuft auch auf dem UniZH-Server. |
<?php echo "Hallo Welt.";
?> |
Etwas kürzer zu schreiben. Führt zu Problemen bei lokaler Bearbeitung der Dateien (siehe unten). Vom ZI Uni Zürich als Standard vorgeschlagen. |
<? echo "Hallo Welt.";
?> |
Noch kürzere Variante; gleiche Probleme. (Auf dem UniZH-Server nicht erlaubt). |
<% echo "Hallo Welt.";
%> |
Gleich kurze Variante; gleiche Probleme. (Auf dem UniZH-Server nicht erlaubt). |
Weitere Angaben: Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten PHP in HTML zu integrieren.
Um Probleme bei der lokalen Bearbeitung und Betrachtung von Dateien mit PHP-Befehlen zu vermeiden, empfehle ich folgende Tricks:
<script language="php">PHP-Befehle</script>
ist grundsätzlich unproblematisch, wenn man die Dateien auch lokal betrachten
will. .htaccess schreiben:AddType application/x-httpd-php .htmlWenn man diese Punkte beachtet, kann man die HTML-Dateien auch einfach so,
wie sie sind, lokal betrachten, auf eine CD brennen oder ein ganzes Verzeichnis
als ZIP-Datei weitergeben...
Das natürlich unter der Voraussetzung, dass im PHP-Code keine "lebenswichtigen"
Funktionen stehen, sondern nur "Bonus-Features".
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Alle Angaben ohne Gewähr. Die Anwendung geschieht auf eigenes Risiko.
Autor: Thomas Lüthi, luthi@my-mail.ch - Letzte Änderung: 02.04.2003